30.04.2013: Tanz in den Mai – Basswerk ft. Calibre @ Gebäude 9, Köln
Das Gebäude 9 war sehr gut besucht, der für den Tanz in den Mai sorgsam ausgewählte Headliner Calibre lieferte ein hochwertiges Set ab (welches auf der Tanzfläche hervorragend ankam, aber das dürfte nicht überraschen) und auch die Residents zeigten ein weiteres Mal Bestleistungen an den Plattentellern und auf der Leinwand (Stichwort Lichtfaktor-Livedarbietung). Viel mehr Worte muss man über den Abend nicht verlieren – denn dafür gibt es bildliche Eindrücke:
Hier die vollständige Bildauswahl:
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19.04.2013: Bassment ft. Bukez Finezt @ Projekt42, MG
Nachdem ich am vergangenen Donnerstag mein 5-jähriges Clubfotografie-Jubiläum hatte, war es umso erfreulicher, dass es am Tag darauf erneut ins Projekt42 ging – und dort gab es nicht gerade wenig zu knipsen:
Diesmal befinden sich insgesamt 115 Bilder in der Endauswahl – bitte hier entlang:
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18.04.2013: Kleines Jubiläum: 5 Jahre Veranstaltungsfotografie
Ich werde des Öfteren gefragt, wie lange ich bereits fotografiere, ob ich es hauptberuflich mache und ‘was ich überhaupt so alles fotografiere’ – heute ist ein guter Anlass, um diese drei Fragen in einem etwas umfangreicheren Rahmen zu beantworten, denn heute vor 5 Jahren besuchte ich meine erste Drum&Bass-Party und begann, mich intensiver mit dem Thema Veranstaltungsfotografie auseinanderzusetzen. Die Fotografiekenntnisse, die ich zu diesem Zeitpunkt besaß, waren sehr dürftig, daher bezeichne ich den Einstieg in die Drum&Bass-Szene gleichzeitig auch als Beginn meiner aktiven, ernsthaften Fotografietätigkeit.
Direkt zu Anfang: Nein, beruflich fotografiere ich nicht – es ist aber ein Hobby, das beinahe berufliche Maße einnimmt. ;)
Im April 2008 ging ich noch zum Gymnasium, im dortigen Spanischunterricht warf ich zufällig meinem Mitschüler Lukas einen Blick in den Kalender, in dem auf einem Freitag groß und in verschiedenen Farben der Begriff ‘Bassblüten’ stand – auf die Frage, was das sei, erklärte er: “Eine Drum&Bass-Party.” Der Begriff bzw. das Genre Drum&Bass war mir bis dahin nicht bekannt, also halkte ich nach und bekam ein paar Künstler genannt – auch Pendulum war dabei. Damals hörte ich ‘The Prodigy’ auf und ab – und zu deren Song “Voodoo People” [http://www.youtube.com/watch?v=Wru2aDvmpT0] gab es auch einen Remix von Pendulum. Der stilistische Unterschied zwischen Remix und Original gefiel mir schon immer, und da schlug Lukas mir vor, einfach mal mitzukommen und reinzuschnuppern. Ich wusste damals noch nicht, dass mich dieser Besuch für die kommenden Jahre maßgeblich prägen sollte – sowohl fotografisch als auch musikalisch.
Gesagt, getan. Am Freitag, den 18.04.2008, betrat ich zum ersten mal bewusst das Projekt42 auf der Waldhausener Straße in Mönchengladbach. Zuvor war ich nur einmal darin gewesen, um dem Konzert einer befreundeten Band beizuwohnen, und hatte angesichts meiner bisherigen Verbundenheit zum damaligen Nachbarladen ‘Kaktus’ auch nie wirklich drüber nachgedacht, mal ‘über den Tellerrand’ hinweg zu blicken.
Mit meiner kleinen Panasonic-Digitalkamera machte ich ein paar Langzeitbelichtungen und wurde dabei von einem der DJs angesprochen – er stellte sich als Daniel vor, Künstlername ‘Don K-Li’, “oder einfach nur Don”. Ich zeigte ihm die Ergebnisse, wir tauschten eMail-Adressen aus und ich versprach, ihm die Bilder im Nachhinein zuzusenden. Auch wenn ich mir aus einem Papiertuch Ohrstöpsel basteln musste, um mit der Musiklautstärke zurecht zu kommen, gefiel mir die Musik auf Anhieb, und ich beschloss, auch die folgenden Parties zu besuchen, mich mit der Musikrichtung vertraut zu machen und mit der Clubfotografie etwas genauer zu beschäftigen.
Vier der Bilder, die auf meiner ersten Drum&Bass-Veranstaltung entstanden sind
Auf meiner dritten Bassblüten-Party (am 06.06.2008) fragte mich Don, ob ich mal Lust hätte, in der darauffolgenden Woche auf seiner Party ‘High Duty’ im Kölner Club ‘Bogen 2′ vorbeizuschauen. In der gleichen Woche sollte ich meine erste DSLR erhalten (Canon EOS 400D) und stimmte spontan zu. Vorher war ich nur selten in Köln gewesen, aber das sollte sich von nun an ändern. So ging ich am 13.06.2008 zu meiner ersten Partynacht in Köln, und es war um mich geschehen – Drum&Bass wurde mein neues Steckenpferd und ich leistete zu nahezu allen DnB-Parties, die ich seitdem besucht habe, einen fotografischen Beitrag.
In den vergangenenen 5 Jahren habe ich auf knapp 200 verschiedenen Veranstaltungen fotografiert, davon mindestens 150 Drum&Bass-Parties. Neben Mönchengladbach sind Hamburg, Münster, Enschede, Dortmund, Bochum, Düsseldorf, Köln, Heidelberg und Schwetzingen die Städte, die ich bisher am häufigsten besucht habe bzw. die ich am Besten in Erinnerung halte. Mein Bekanntenkreis ist seit April 2008 stetig gewachsen, meine Webseite hat (zu meiner Überraschung) etwas über eine Million Besuche verzeichnet und das Datenvolumen, das ich seitdem von meinen Speicherkarten über den PC auf externe Festplatte gezogen habe, dürfte die 10-TB-Marke überschritten haben (aufgrund von zwei Festplattendefekten kann ich da keine genaue Zahl nennen). Drum&Bass wurde mein neues Lieblingsgenre und ist es seitdem auch geblieben; zudem weiß ich, dass sich daran auch in absehbarer Zukunft nichts ändern wird.
“Move Your Mind” ist ein Spruch, der während einer Bassblüten-Party via Diaprojektor auf eine Wand geworfen wurde – er beschreibt in der Essenz das, was ich empfinde, wenn ich Drum&Bass höre: Der progressive Charakter der Musik unterstützt mein Denken und Handeln, findet direkten Zugang zu meinem Unterbewusstsein und motiviert mich jeden Tag aufs Neue, macht mich zu einem kreativeren und aus meiner Sicht besseren Menschen. Es macht mir Spaß, mit meiner Lieblingsmusik im Hintergrund die Nacht um die Ohren zu schlagen, mein Fotografie-Hobby auszuleben und dabei Veranstaltungen (und somit auch die Entwicklung der Szene) zu dokumentieren sowie neue Leute kennen zu lernen. Ich zitiere in dem Zusammenhang zur Verdeutlichung gerne Emil Cioran – “Was die Musik in uns anspricht, ist schwer zu sagen; sie berührt jedenfalls eine so tiefe Zone, dass selbst der Wahnsinn nicht dorthin dringen könnte” – oder E.T.A. Hoffmann: “Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.”
Die Faszination der Fotografie bedeutet für mich – aufs Wesentlichste konzentriert – besondere Momente festzuhalten, sodass deren Energie und Intensität im Bild ‘konserviert’ werden. Das gilt sowohl für Situationen, in denen die Menschenmenge um einen herum vollständig ausrastet; als auch Momente, die von Melancholie, Sehnsucht und Einfühlsamkeit geprägt sind – diese beiden Faktoren miteinander zu kombinieren ist die eigentliche Herausforderung. Wie man das macht, ist im Endeffekt egal, aber Kreativität und Innovation sind dabei essentiell. Bei Tageslicht oder unter künstlichen Studiobedingungen mit Assistenten ist es aber wesentlich einfacher als in der nächtlichen Clubszene, zwischen Movingheads, Strobolichtern und mit einem Subwoofer, an den man sich lehnt, um Bildstabilität zu erhalten. Und spätestens, wenn man mal auf einem mehrere Meter hohen Boxenturm stand, um ein gutes Übersichtsfoto zu bekommen, oder kopfüber an einer Traverse in vier Metern Höhe hing und dabei die eigene Gesundheit und die Ausrüstung für ein atemberaubend gutes Foto zu riskieren, kann man sich vorstellen, unter welchen Bedingungen ich ab und an ‘arbeite’…
Ich habe nie das Handbuch oder die dutzenden Tutorials gelesen, die mir über den Weg liefen. Ich habe einfach drauflos fotografiert, und der Rest kam von alleine.
Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.
Lass es mich tun, und ich werde es können.
– Konfuzius
Das Prinzip, etwas autodidaktisch zu erlernen, greift immer, wenn man motiviert ist und das ehrgeizige Ziel verfolgt, eine Fähigkeit zu erlernen. “Übung macht den Meister” – das ist ein Spruch, in dem Wahrheit steckt. Ich sehe mich keinesfalls als Meister an, aber ‘geübt’ habe ich in den letzten Jahren oft genug. ;)
Ich habe lange daran gewerkelt, mir meine “Skills” zu erarbeiten, und irgendwo bin ich auch stolz darauf, dass meine Bilder auf viel positive Resonanz stoßen. Meine Fotos finden Verwendung in Printmedien, auf Webseiten und Flyern, werden als Profil-, Titel- und Veranstaltungsbilder in sozialen Netzwerken genutzt, ausgedruckt und an Wände gehangen oder zu Collagen verarbeitet, auf Plakaten und Bannern verarbeitet – sogar auf T-Shirts finden einzelne Motive ihren Platz. Ich bekomme ein atemberaubend positives Feedback und viel Lob; von Freunden, Bekannten, Künstlern und mir gänzlich unbekannten Personen; und ich weiß dies wirklich zu schätzen.
Aber wo viel Licht ist, findet man auch Schatten – es gibt auch Leute, die meiner Arbeit gegenüber nicht allzu freundlich gesinnt sind, und ich musste mir auch die ein oder andere Kritik anhören – wenn sie gerechtfertigt war, habe ich sie gerne ernstgenommen – aber auch Gerüchte und Anschuldigungen, mit denen ich mich herumschlagen musste und die mich auch zugegebenermaßen heruntergezogen haben. Aber sowas gehört dazu, denn was wäre ein Weg ohne Hürden und Herausforderungen…
Wie viele Bilder ich bis dato geschossen habe, kann ich beim besten Willen nicht sagen, aber zwischen einer halben und einer Million Bilder ist ein realistischer Wert. Allerdings möchte ich in dem Zusammenhang betonen, dass es einfach ist, viele Bilder zu schießen – viel schwieriger ist es, viele GUTE Bilder zu erstellen. Qualität vor Quantität, und daran arbeite ich selbst heute noch – auch, wenn es gewisse Leute gibt, die behaupten, bei mir gehe das Eine mit dem Anderen einher… ;)
Letzten Endes bleibt mir nichts Anderes übrig, als ein Dank auszusprechen – an alle Künstler und Veranstaltungsgäste, die sich fotografieren ließen; an alle Veranstalter, die Interesse an meinen fotografischen Leistungen zeigten und mich entsprechend belohnten (einige besser, andere schlechter); an all diejenigen, die mich unsterstützten und konstruktives Feedback leisteten; an alle Fotografen, mit denen ich in der Zwischenzeit kooperativ zu tun hatte… es gibt zu viele Namen, die ich nennen müsste, daher beschränke ich mich auf einzelne Personen:
- Lukas Klatt – dafür, dass du mich ins Projekt42 mitgenommen hast und ich etwas fand, das meine folgenden Jahre maßgeblich beeinflussen sollte.
- Daniel ‘Don’ Schoknecht – dafür, dass du mich in die Kölner Drum&Bass-Szene gezogen hast, ich ein Teil der HighDuty-Crew wurde und wir uns auch privat bestens verstehen.
- Andreas Ochotta – für so viele Dinge, die ich hier nicht aufzählen kann, in erster Linie für die technische Unterstützung im Projekt und teilweise für das zur-Verfügung-stellen deines Autos. ;)
- Eddy ‘Melcut’ Kilinc – wir haben Köln, Enschede, M-Gladbach und vor allem Münster unsicher gemacht und uns stets hochgearbeitet, jeder auf seinem Gebiet. Danke ebenfalls für die Möglichkeit, bei deinen Events mehr mitzuwirken als nur mit der Kamera. Im gleichen Zug ein sehr herzliches Danke an Henrik Hain – ebenfalls Wahlmünsteraner – für Beherbergung, Verpflegung, Musik- und Kameratipps.
- Vera / ‘Nogata’ – einerseits für die Gelegenheit, in Dortmund zu fotografieren, andererseits für die intensive und stets korrekte Verwendung meiner Bilder, sowie für den musikalischen Input, den ich seit meiner ersten HD-Session (13.06.2008) von dir erhalten habe.
- Heiner Kruse, Wolfgang Rink, Andres C., Jens Gehlen, Nilo und Manu, Ingo, Kai Grasse, Elwin Rumplmaier und alle anderen Veranstalter, auf deren Parties ich fotografieren durfte und deren positives Feedback mich davon überzeugt hat, auf dem richtigen Weg zu sein.
- Patrick ‘Stunnah’ Kuhn – für die abgrundtief genialen Parties in Heidelberg (halle02) und Köln (CBE) sowie für das Verwenden eines meiner Bilder für deine T-Shirts (dein Belegexemplar wird sehr häufig getragen!)
- Meine Fotografen-Kollegen Christian Weber, Stefan Göttschkes, Mick van Nittel, Thorben Liebsch und Martin Müllner – Danke für den gegenseitigen Austausch an Material und Ideen, die Unterstützung und eure andauernde Freundschaft.
Wie bereits erwähnt, hier ist zu wenig Platz für alle Namen, die mit noch einfallen. Insofern tausend Dank an all die Freunde und Bekannte, die ich in den letzten Jahren kennen und schätzen gelernt habe – seien es flüchtige Party-Bekanntschaften oder lang anhaltende, tiefgreifende Freundschaften. Ich wäre nicht da, wo ich bin, wenn Ihr nicht gewesen wäret. =)
… und natürlich, zu guter Letzt, vielen Dank auch an Dich. Ja, genau Du da, der/die das hier gerade liest. Dafür, dass du meine Webseite besuchst und den Content, der sich über die Jahre angesammelt hat, betrachtest und zu schätzen weißt.
No matter how good you are, you are only as good as the people standing behind you.
- Sam, Tiefenrausch Photography
- Marius Kreuder, April 2013
Abschließend noch eine Liste von Galerien, die mir aufgrund von Location, Lineup, Stimmung, Situation und Fotoergebnissen besonders gefallen und am Herzen liegen – mehr oder weniger eine beinahe repräsentative Auswahl meiner Fotoaktivitäten im Veranstaltungsbereich:
- 29.03.2013: Parallelgesellschaft – Kapitel 1: Tanzverbot @ ???, MG
- 01.02.2013: 2 Jahre Comabreakz @ Bogen 2, Köln
- 05.10.2012: Hawerkamp-Festival, Münster
- 02.10.2012: PLAY! presents UKF Cologne @ Live Music Hall, Köln
- 17.08.2012: Neonsplash @ Bootshaus, Köln
- 04.08.2012: Breakzone 2012 @ Schrebergarten, Köln
- 28.07.2012: Subnoizes @ Drei-Eichen-Wiese, MG
- 03.12.2011: PLAY! presents: BASS LOFT @ Carlswerk-Gelände, Köln
- 25.11.2011: Feast Of Friends – A Tribute To The Doors @ Projekt42, MG
- 17.09.2011: Raumklang ft. Fred V, Grafix amm. @ 2Raum, Schwetzingen
- 02.09.2011: PLAY! pres. Camo & Krooked @ Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln
- 20.08.2011: WOBBLE! ft. Skrillex & Feed Me @ Bootshaus, Köln
- 08.07.2011: Raveline Evolution Tour /w Paul van Dyk & Giuseppe Ottaviani @ Bootshaus, Köln
- 02.07.2011: BASSLIEBE – DyNa´s Bassday Bash @ Studio 672, Köln
- 12.06.2011: Future-Music “Pfingsterlebnis” ft. Andy C, Netsky, Marcus Intalex amm. @ Halle 01/02, Heidelberg
- 16.04.2011: Bassfalter-Session ft. Nogata @ Ratskeller, Bochum
13.04.2013: Comabreakz ft. Greencore @ Bogen2, Köln
Heute mal wieder weniger Text und mehr Bilder – knapp 100 Stück sind vergangene Nacht im Bogen2 entstanden. Vorschau:
Alle übrigen Bilder sind hier abrufbar:
> > > 13.04.2013: Comabreakz ft. Greencore @ Bogen2, Köln
29.03.2013: Parallelgesellschaft – Kapitel 1: Tanzverbot
Karfreitag ist ein christlicher Ruhetag, an dem deutschlandweit die Durchführung von (Tanz-)Veranstaltungen untersagt ist. Der Wunsch der Bevölkerung nach Ruhe ist angesichts der geschichtlichen religiösen Bedeutung absolut verständlich und sollte in jedem Fall respektiert werden.
All diejenigen, die obige Umstände akzeptieren und respektieren, sich aber trotzdem nicht dem Tanzverbot fügen wollen, haben daher nur eine Möglichkeit: In geeigneten, abgeschirmten Räumlichkeiten eine nichtöffentliche Veranstaltung zu organisieren und somit einen individuellen Freiraum zu schaffen. Es manifestiert sich eine Parallelgesellschaft, in der das Ausleben subkultureller Tätigkeiten sowie ein zwangloser Austausch von Ideen, Interessen, Gedanken und Gefühlen ermöglicht wird.
Für Außenstehende und Eingeweihte gibt es hier ein paar bildliche Eindrücke:
… und hier kann man die vollständige Bildauswahl finden:
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01.02.2013: 2 Jahre Comabreakz @ Bogen 2, Köln
In 24 Monaten kann viel geschehen – und wenn man auf das Lineup der gestrigen Comabreakz guckt, wird direkt ersichtlich, dass die zwei zurückliegenden Jahre abwechslungsreicher nicht hätten sein können. Da liegt es nicht allzu fern, dass sich alle Beteiligten zur Jubiläumssause nochmal die Klinke in die Hand geben und das zahlreich erschienene Publikum zu Höchstleistungen herausfordern – von Liquid über Neurofunk und Techstep bis hin zu Raggacore. Aber wozu viele Worte, wenn Bilder doch viel eher ausdrücken können, was den Abend so einzigartig gemacht hat:
Wie immer gilt: Es gibt noch mehr Bilder, und zwar hier:
> > > 01.02.2013: 2 Jahre Comabreakz @ Bogen 2, Köln
19.01.2013: PLAY! pres. Netsky LIVE @ Live Music Hall, Köln
Am Samstagnachmittag habe ich gegen halb Fünf einen Anruf erhalten, ob ich am Abend auf besagter Veranstaltung kurzfristig fotografieren könne. Jetzt, knapp 15 Stunden nach meiner spontanen Zusage, sitze ich – dem Wahnsinn näher als je zuvor – vor meinem Laptop und frage mich, wie um alles in der Welt 2640 Bilder auf meiner Speicherkarte gelandet sind.

Wenn nichts dazwischen kommt, sind die Bilder bis heute Abend fertig ausgewählt/bearbeitet. Sobald die Veranstalter ihr OK gegeben haben, gibts in diesem Blogartikel (also genau HIER!) den Link zur Fotogalerie. Ich bitte um ein bisschen Geduld – Danke!
UPDATE!
Hybrid Minds – Meant To Be
Hybrid Minds ist ein Trio, das sich aus den drei Künstlern Matt “Sensa” Lowe, Josh “Haste” White sowie Jeff “Grimm” Crake zusammensetzt – in den letzten zwei Jahren fanden die drei Herren zusammen und produzieren nun einen Ohrenschmaus nach dem Anderen. Ob es eine Eigenproduktion ist (z.B. "The Place") oder ein Remix (wie "One Big Family" von Temple Cloud, kostenlos!), die hohe Qualität der Werke überzeugte nicht nur tausende Fans (knapp 20.000 auf Facebook, über 6000 auf Soundcloud), sondern auch Szenegrößen wie Marcus Intalex, Hype, Netsky, S.P.Y, Marky, John B oder Camo & Krooked.
Als Nächstes ist für Ende Februar ein Release auf Spearhead Recordings geplant – hier ein Vorgeschmack:
Hybrid Minds findet man übrigens im Internet auf ihrer eigenen Webseite, bei Facebook, Soundcloud, Mixcloud und Twitter.
11.01.2013: Basswerk Session ft. Black Sun Empire @ Gebäude 9, Köln
Es gibt Dinge, die werden sich vermutlich nie ändern – und dazu gehört unter Anderem auch die Tatsache, dass sich der Besuch einer Basswerk-Session im Kölner Gebäude9 immer wieder aufs Neue lohnt. Die vom Bass vibrierenden Fensterfronten sind Wegweiser und Willkommensgruß zugleich; und nachdem man sich durch die gemütliche Bar auf den Mainfloor begeben hat, dauert es nicht lange, bis die Faszination überspringt und man den Club als ein nächtliches Wohnzimmer empfindet. Sobald erste gebrochene Beats ertönen und die Subwoofer erste Bassfrequenzen in Richtung Publikum pumpen, versteht man, weshalb die Basswerk-Session seit Mitte der Neunziger in der alten Industriehalle beheimatet ist: Die Intensität der Musik fließt direkt in das Bauwerk und all seine Gäste ein.
Dieses Mal zu Gast: Das Drum&Bass-Trio BLACK SUN EMPIRE, vertreten von Micha Heyboer.
Das neue Album von Black Sun Empire “From The Shadows” hat sofort die Spitze der Beatport Drum & Bass Charts erreicht und ist ein energiegeladenes Paket elektronischer Musik mit eindeutigem Schwerpunkt auf Drum & Bass unter Beteiligung anderer Artists wie Mindscape, Noisia und Chris SU. Die Holländer verstehen es, extrem rockende, relativ düstere Tracks eben nicht so brutal hart zu machen, dass sie auf Dauer unerträglich werden. Zwischendurch streuen sie eine Prise Coolness ein, kooperieren mit den Rappern von Foreign Beggars, sind sich aber auch nicht zu fein für “Hands Up” Momente und finden so eine einzigartige Mischung.
- Veranstaltertext
Und selbstverständlich gibt es auch Bildmaterial dazu:
Hier die vollständige Bildauswahl:
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24.12.2012: Cooky Club & Projekt42, MG
Es kommt einem Ritual gleich: Der Besuch des “Cooky Clubs” im Mönchengladbacher Projekt42 am Abend des 24.12. – dieses Jahr nahm ich zum 5. Mal teil. Es ist oftmals schwer zu vermitteln, welche Faszination von diesem Abend ausgeht, wenn man Freunde und alte Bekannte der ‘nächtlichen Familie’ wiedertrifft, um mit ihnen vom Heiligabend in den 1. Weihnachtstag hineinzufeiern.
Der Vollständigkeit halber hier nochmal die Fotos der Jahre 2008, 2009, 2010 sowie 2011.
Aufgrund eines Kontaktfehlers in meinem Batteriegriff hatte ich viele Kameraaussetzer und kann diesmal nur 24 Bilder bereitstellen – trotzdem viel Spaß damit: